Zeitronix Zt3-Controller

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carlo
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Zeitronix Zt3-Controller

Beitrag von carlo »

hallo,
seit Langem benutze ich genannten Controller.
Er ist in der MS2 als Zentronix linear default aufgeführt und mit 1,0 V und 9,7AFR bzw 4,0V und 18,7AFR hinterlegt.
Zeitronix gibt auf seinem Datenblatt allerdings bei 0V 9,6AFR und 5V 19,6 AFR an, was zu unterschiedlichen AFR -Werten nach den Eichgeraden führt.
Gerade bei Vollgas, also benötigtem AFR von 12,5 kann der Unterschied für den Motor tödlich sein, wenn der wirkliche AFR wert nur 13,5 ist.
Was gilt denn jetzt?
Wer kann das Geheimnis aufklären

Carlo
Typ86
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Re: Zeitronix Zt3-Controller

Beitrag von Typ86 »

Hallo Carlo,
das Zeitronix zeigt Dir ja den Lambda/AFR Wert an oder speicher ihn.
Stell Doch einfach im Stand Deinen Motor mal extrem mager und mal extrem fett, lies Lambda/AFR ab und miss die Spannung, die das Zetronix ausgibt. Dann hast Du Sicherheit.

Gruß
carlo
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Re: Zeitronix Zt3-Controller

Beitrag von carlo »

danke für die Antwort.
Das Problem ist, dass ich je nach gewählter Eichgerade bei einer Sondenspannung zwei unterschiedliche Lamdawerte angezeigt bekomme und die MS dann je nach gewünschtem Lamda den VE- Wert anfettet oder abmagert.
Das Problem wird wohl nur mit einer CO- Messung zu lösen sein.
Es hätte ja sein können, dass schon jemand über das Problem mit dem erwähnten Controller gestolpert ist.
Carlo
Typ86
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Re: Zeitronix Zt3-Controller

Beitrag von Typ86 »

Ich verstehe Dich so, dass Du von der MS 2 unterschiedliche Werte, je nach "Eichgrade" bekomms ?.

Ich meinte, den Lambda Wert nicht aus der MS, sondern direkt aus der Zeitronix auszulesen. Dann kannst Du den mit dem in der MS vergleichen und siehst, welcher der richtige ist.
carlo
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Re: Zeitronix Zt3-Controller

Beitrag von carlo »

der Controller macht aus der eingehenden Sondenspannung den Lamdawert, je nachdem welche Eichgerade hinterlegt ist. Da es zwei unterschiedliche Geraden gibt (MS oder Zentronix Datenblatt) gibt es auch zwei Lamdawerte. Genau das ist das Problem. :?
Typ86
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Re: Zeitronix Zt3-Controller

Beitrag von Typ86 »

Ich glaube, wir reden aneinader vorbei.....vielleicht habe auch ich Dich nicht verstanden.

Die Zeitonix macht doch selbst einen Lambdawert aus der Sodnenspannung. Das sollte fix sein, zumindest ist mir meinem ZX-2 noch nicht aufgefallen, dass man hier die Sonde selbst kallibirieben muss.
Es geht in Deinem Fall doch nur darum, dass die MS das Ausgangssignal der Zeitronix korrekt übersetzt. Nicht um die Lamda Anzeige der zeitronix selbst.

Also- soweit ich das vertehe:
Die Zeitronix errechnet einen "korrekten und nicht verstellbaren" Lambdawert, den Du Dir z.B. am Laptop anzeigen lassen kannst, wenn Du ihn direkt mit dem Zeitronix verbindest (oder eine Zeitronix ANzeige). Hier gibt die Zeitronix direkt den Lambda Wert aus, keine Spannung die erst über eien Formel/Gerade umgerechnet werden muss. Der sollte immer stimmen, ohne dass Du eine Kalibrierung hinterlegen musst.
Dir geht es ja darum, dass Deine MS das Signal bzw. die Spannung der Zeitronix korrekt interpretiert. Dafrü brauchst Du die von Dir gesuchte Formel.

Wenn ich nicht völlig auf dem Schlauch stehe, kannst Du Dir doch gleichzeitig den korrekten Lambda Wert direkt aus der Zeitronix anzeigen lassen (der eben nicht von Deiner Kalibrierung abhängt) und gleichzeitig den Lambda Wert, den sich die MS über die von Dir gesuchte Formel berechnet.

Wenn Du die richtige Formel erwisch hast, zeigen Zeitronix und MS das gleiche an. Wenn du die falsche erwischt hast, zeigt die Zeitronix den korrekten Wert an, die MS etwas anderes. Dann erkennst Du, dass Du die die falsche Formel hast. Der Wert der zeitronix ist aber trotzdem der richtige ?
carlo
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Re: Zeitronix Zt3-Controller

Beitrag von carlo »

hallo,
ich danke für die ausführliche Antwort.
Meine Ausrüstung besteht aus einer direkten Anzeige (Tweaker),dem PC und der MS2.
Ändere ich die Eichgerade, muss ich jeweils aber auch das VE- Kennfeld ändern (fetter oder magerer) um auf den im Lamdakennfeld angegebenen Wert zu kommen. Das wiederspricht m. E. aber der Annahme, dass der Controller an die MS immer nur den einen (richtigen) Wert ausgibt.
Und warum existieren für den Controller zwei verschieden Eichgeraden (TS und Zeitronix), doch wohl nicht um die direkte Anzeige zu ändern?
Fragen über Fragen
Carlo
Typ86
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Re: Zeitronix Zt3-Controller

Beitrag von Typ86 »

Du sprichst von der "Eichgeraden" die Du in der MS eingibst/auswählst, richtig ?
carlo
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Re: Zeitronix Zt3-Controller

Beitrag von carlo »

hallo,
ja richtig.
Zeitronix gibt ja 9,6AFR bei 0V und 19,6AFR bei 5V an, wohingehend TS wie eingangs schon erwähnt, unter "tools calibrate afr- tabel" für Zentronix andere Werte nennt.
Daher meine Zweifel.
Aber vielleicht kann ja ein anderer Spezialist hier im Forum mal den generellen Zusammenhang zwischen Lamda- Sonde, Controller, MS und TS erklären bzw. angeben was man eintragen muss.
danke im Voraus :D
Carlo
Typ86
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Re: Zeitronix Zt3-Controller

Beitrag von Typ86 »

O.k., dann hatte ich das richtig verstanden.

Mit dieser Einstellung änderst Du ja nur, wie die MS das 0-5V Ausagngssignal der Zeitronix interpretiert.
Du änderst damit ja nicht, die Kalibrierung der Lambdasonde. D.h. Du beeinflusst damit nicht, was Dein Zeitronix misst und dir über den Twaeker anzeigt (oder eien PC, wenn dieser mit der Zeitronix verbundent ist).

D.h. Dein Zeitronix sollte Dir immer den richtiegn Wert anzeigen.

Ich versuche es mal mit einem Beispiel:

Angebommen Dein Motor läufgt genau auf Lambda 1,00. Dann zeigt der "Tweaker" der Zeitronix auch "1,00" an. Daran sollte man nicht rütteln, ich wüsste auch nicht wo das geht.
Zusätzlich gibt die Zeitronix am "Linear Wideband OUTPUT" (weisses Kabel) eine Spannung aus, das dürften im Normalfall ca. 2.35V bei Lambda 1,00 sein.

Mit dieser Leitung hast Du ja Deine MS verbunden, diese empfängt also 2.35V. Woher soll die MS jetzt schließen, dass "Lambda 1" herrscht, sie kann ja nur die Spannung von 2,35 V messen ? Dafür braucht sie die "Gerade" um die empfangene Spannung in Lamba umzurechen.

Du änderst also logischerweise mit Deiner Einstellung NICHT das was die Zeitronix misst oder anzeigt, sondern NUR, wie die MS das Signal der Zeitronix übersetzt.

Ob Du die richtige Gerade einegstellt hast, kannst Du sehr einfach überprüfen:
Du vergleichst den Wert den der Tweaker anzeigt (der stimmen muss und von Deiner Eingabe nicht verändert wird) mit dem, was die MS (basierend auf Deiner Eingabe) anzeigt.
Wenn die beiden Werte übereinstimmen, passen Deine EIngaben. Wenn nicht, dann nicht.

D.h., je nach Gerade errechnet sich die MS den richtigen oder flaschen Lambda Wert aus der empfangen Spannung. D.h, im obigen Beispiel, errechnetn sie sich aus 2,35V entweder (bei korrekter Geraden) "Lambda 1,00" oder, (wenn die Gerade 10% falsch ist), "Lambda 0,90".
D.h., der VE Eintrag, der zu "echten Lambda 1" führt, wird je nach Geraden von der MS korrekt als "Lambda 1,00" oder falsch als "Lambda 0,90" angezeigt. Oder andersum (wie von Dir beschrieben) brauchst Du je nach Gerade einen anderen VE Wert, damit die MS "Lambda 1" anzeigt. Aber nur in einem Fall ist es wirklich Lambda 1, vergleiche Zeitronix/Tweaker.



P.S.: Laut Anleitung der ZT-3 könntest Du Dir die Gerade, die die ZT-3 ausgibt, sogar selbst über die Zeitronix Software programmieren, wenn Du nicht die MS an die Zeitronix anpassen willst sondern umgekehrt.
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